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    <title>bei da Elis : Rubrik:kurzgeschichten</title>
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    <title>bei da Elis</title>
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    <title>&lt;b&gt;Heuer wird alles anders&lt;/b&gt;</title>
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    <description>&lt;br /&gt;

Anni freute sich! Es war heiliger Abend, es schneite draußen wie verrückt und die quälende Warterei hatte bald ein Ende. Seit Wochen überlegte Anni, was ihr das Christkind diesmal schönes wegnehmen würde. Noch viel spannender war für sie, was es den anderen Mitgliedern ihrer Familie alles wegnehmen würde. Es war eine so schöne Tradition. Letztes Jahr suchte sich das Christkind Annis schöne Sprechpuppe mit den langen Haaren und den Kulleraugen aus, wahrscheinlich hatten ihm Mama und Papa einen Tipp gegeben. Ronny, Annis großer Bruder, durfte sogar die neuesten fünf Spiele für die Playstation hergeben. Er strahlte damals über das ganze Gesicht vor Freude. Na und Mama erst, bei ihr war es die größte Überraschung. Genau den Wintermantel, auf den sie das ganze Jahr gespart hatte und den sie erst kurz vor Weihnachten zum ersten mal anziehn konnte, suchte sich das Christkind aus!  Es ist gar nicht zu beschreiben welche Juchatzer Mama vor lauter Glück ausgestoßen hatte. Papa wurde letztes Jahr eher enttäuscht vom Christkind. Ihm hatte es nur ein paar Cd´s weggenommen, die er ohnehin schon lange nicht mehr gehört hatte. Ein Fehlgriff sozusagen. Aber sonst waren an diesem Abend alle sehr glücklich und zufrieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das Familienessen am nächsten Tag verlief nicht so toll. Die Hansi-Oma und der Hansi-Opa, Tante Martina und Onkel Herbert, waren einfach nicht zum Streiten aufgelegt. Dabei traf sich die Familie doch extra deswegen. Die ganzen wochenlangen Vorbereitungen waren dadurch praktisch umsonst gewesen, denn jeder in der Familie hatte elendlange Listen geführt und genau notiert, was er oder sie endlich auf den Tisch bringen wollte. Schließlich lag Ostern, das letzte große Streitfest, schon länger zurück.  Und Mama hatte sich so sehr bemüht ein besonders verabscheuungswürdiges  Menü zu zaubern. Alles für die Katz, wenn die ganze Familie dasitzt, nicht über das Essen herzieht, einander selig anlächelt und Nettigkeiten austauscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürchterlich war das! Aber heuer, heuer wird es klappen. Anni war sich ganz sicher, schließlich schneite es schon den ganzen Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© by Elis Rotter</description>
    <dc:creator>elis</dc:creator>
    <dc:subject>kurzgeschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elis</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-20T17:15:00Z</dc:date>
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    <title>&lt;b&gt;I hoßß den Frühling&lt;/b&gt;</title>
    <link>http://elis.twoday.net/stories/5460267/</link>
    <description>&lt;br /&gt;

&lt;b&gt;Mäaz &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;beim Billa&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Laungsaum schlända i duach de Regale. Aha, da Paprika is in Aktion Wiebitte? Aktion nennan de des? San de aus Goid oda wos? Na und de Paradeisa eascht, na danke!!  Des kennan sa sie ghoidnDoschau! De große Milka na des is scho a Aungebot. Do nimm i ma glei zwa hob äh scho laung nix mehr gnoscht. Naujo, und dea Nussschdrudl doda, dea is owa aa ned teia head damit. So jez nuameha de Schnitzln, a Bia, de Müch und es Kotznfuada jez hobi ois&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;zaus &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
So, gschwind de Müch in Eiskostn de Schocklad ah wos, do brich i ma glei a Rippal owe hmmmm es gähd hoid nix iwa a Noisette. Glei no Schtickl so, jez owa ins Kastl damid. Gaunz weit hintare. Wie hö dass draußn scho is! I glaub die Heizung brauchi heit nimma aufdrahn. Jez kauman scho riachn, en Frühling schee is des. Auwo wos is jez los? Wieso gengan denn meine Fiaß scho wieda zu dem Kastl mid da Schocklad?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aprü&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;bei da Andrea im Goatn&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Wos? An Schokokuchn host gmocht? Pfaui, supa! Jo, kloa gib ma glei a uandlichs Schtikl ahhh Niss san aa drin jo jo sicha mid Schlogobas, is eh scho wuascht. Sog wie gehts eigentlich dem Ossi? Host wieda amoi wos ghead von eam? Oiso es is sooo leiwaund, dass ma heit scho im Goatn sitzn kenna findsd ned?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;a Telefongeschpräch&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Hallo? Elis am Apparat Jo seawas Hedi! Wia gehts? Fein.. jo, gähd äh na suupa schee is heit asssoooo laufn gäh? Du, des is liab vo dia, i woit äh scho de gaunze Zeit wieda amoi, owa grod heit gähds auf goa kann foi. I hob en Edi vaschprochn, dass i eam a Tiramisu moch und de kumman aa daun nocha zua Jausn wos? joooo i waß äh ned bes sei es näxte moi gö?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mei&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;vuam Gwaundkostn&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
OK, wöches Leibal ziagi au? Eigentlich kennt i scho des kuaze, enge mid de Schpagettiträga nehma heit is äh so woam draußn GÄH BITTEEE, des gibts do ned!! Na, unmöglich kauni des auziagn! Schau da des au, iwaroi de Schpekfoitn komisch i kaun doch hechstns aaa zwa Kilo zuagnumma haum? Aus is! I muaß wieda aufhean mid dea deppadn Noscharei!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;beim Billa&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
oiso am Süßichkeitnregal bini vuabei pfffgschofft dafia nimmi ma glei an gaunzn Sock Karottn mid fias Feansehn schmeckn jo aa guad und gsund sans außadem! a aprozentichs Joghuat, Hoibfettmüch, Knäckebrot pfau, i bin sowos von stoiz auf mi! Supa kane Leit bei da Kassa mim Bankomat bitte........... äm... ööö... jo........... de Smartis  ghean aa no dazua &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© bei da Elis Rotter</description>
    <dc:creator>elis</dc:creator>
    <dc:subject>kurzgeschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 elis</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-20T21:24:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://elis.twoday.net/stories/4974280/">
    <title>&lt;b&gt;Blau&lt;/b&gt;</title>
    <link>http://elis.twoday.net/stories/4974280/</link>
    <description>&lt;br /&gt;

Er stand schon tagelang im Dunkeln. Schulter an Schulter mit seinen 15 Kollegen wartete er darauf, endlich zum Einsatz zu kommen. Man hatte ihnen erklärt, ihre Aufgabe wäre von äußerster Wichtigkeit dabei jedoch mit höchster Diskretion zu behandeln. Tagelang mussten sie diverse Sicherheitschecks über sich ergehen lassen. Ihre Tauglichkeit wurde geprüft, ihre Ausdauer getestet. Nun, nachdem sie alle Prüfungen mit Auszeichnung bestanden hatten, hieß es warten, warten auf den großen Tag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und endlich, die Klappe wurde geöffnet. Alle 16 streckten begierig ihre Köpfe in den Lichtstrahl. Doch ER wurde aus der Menge herausgezogen. IHN hatte sie erwählt. Sie, das war eine üppige Rothaarige mit dicken sinnlichen Lippen. Hastig begannen ihre Finger an ihm herum zu nesteln, suchten fieberhaft nach der Öffnung seines Anzuges. Ah, die Alte will mich aufreißen - dachte er und freudige Erregung machte sich in ihm breit. Schnell ging er im Geiste nochmals die Checkliste durch, versuchte sich zu erinnern, was sie ihm aufgetragen hatten, doch da lag er schon nackt in ihren Händen. Sanft schob sie ihn seiner Bestimmung zu. Es wurde wieder dunkel um ihn, warm und wohlig war es hier, gierig begann er zu saugen, nichts Anderes hatte er mehr im Sinn. Er sog und sog, er schwoll an, wuchs über sich hinaus, ja war geradezu trunken. Es ging über Stunden, doch allmählich begann er überzulaufen. Seine Aufnahmefähigkeit hatte die Grenze erreicht. Der große Augenblick musste bald kommen, sie hatten es ihm versprochen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da, plötzlich ein Ruck, ein Ziehen und er landete unsanft im kalten Wasser. So, war das nicht ausgemacht gewesen, nein! Entrüstet konnte er grade noch erkennen, dass er nicht blau geworden war. Blau hätte er nun sein sollen blaugenauso wie in der Werbung! Doch alles an ihm war rot blutrot,  schrecklich, abstoßend und schleimig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tampon konnte gerade noch einen kurzen wütenden Blick auf die Lippen der Rothaarigen werfen, da wurde er von einem gewaltigen Schwall Wassers erfasst und in die Tiefe gerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(c) by Elis Rotter</description>
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